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"Ein Belegbeispiel sind die Bilder von Pieter Bruegel d.Ä., der auf ziemlich jedem seiner Volksbilder wenigstens einen Sackpfeifer untergebracht hat." Die Bilder von Bruegel (bzw. die seiner Zeit-, Stil- und Namensgenossen) sind keine naturalistischen Darstellungen der Wirklichkeit, sondern größtenteils symbolträchtige Allegorien. Gerade die Darstellung von Musikinstrumenten findet auf Bildern der Renaissance nicht dokumentarisch, sondern symbolisch statt, und kann deshalb nicht als Beleg für reale Verwendung geltend gemacht werden. Der Dudelsack wird in diesem Kontext als Symbol für Obszönität und sexuelle Ausschweifung verwendet. Auch deshalb fand er bei Hof als Instrument der anspruchsvolleren Kunstmusik keine Verwendung. -- DanielJ, 14.8.2007
an TimB: Ich nehm das mit der Schalmei wieder raus, das ist Humbug, finde ich. Man kann dann vieleicht die Griffweise, aber nicht die Atemtechnik. Das gehört dann in den kommenden Artikel über Rauschpfeifen und Schalmeien. Außerdem: Aus gutem Grund wurde auf dieser Seite auf Links verzichtet, die auch in der Linkssammlung zu finden sind.
@ Dudelzack: Die Linksammlung hab ich später erst gefunden, dann aber nicht mehr dran gedacht, die Links hier raus zu nehmen...Sorry. :-[
